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Mark.01 Offline

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Beiträge: 17

07.08.2008 13:08
Hilfsmittel um einen Brunnen zu bohren antworten

Es gibt viele Möglichkeiten einen Brunnen zu Bohren. Auch im Internet sind verschiedene Hilfsmittel im Angebot.Wir möchten einfach unsere Erfahrungen weitergeben. Es gab bei der Planung und Durchsetzung Erfolge und Rückschläge.Wir haben die bewährten Mittel erfolgreich weiterentwickelt.Hier möchten wir Ihnen ein paar Hilfsmittel zum Brunnen bohren zeigen und erläutern.
Es sind zum größten Teil selbst hergestellte Teile. Das Material ist günstig zu erhalten. Voraussetzung sind Grundkenntnisse im Schweissen und jemanden, der in Metallbearbeitung (Drehen, Lasern)Kenntnisse hat. Als erstes haben wir für Sie die einfache Variante. Seit 2009 haben wir unsere Hilfsmittel überarbeitet und erweitert. Sobald wir alles fertig haben, stellen wir es ins Forum.

Teil 1


Ein stabiler Dreibock, aus Vierkantprofil zerlegbar und mit 3 zusätzlichen Beinen erweiterbar. Umlenkrolle zur Führung des Seiles.



Gebohrt wird mit einem Bohrgestänge. Vierkantprofil, in 1 m Stücken zerlegbar. Die Bohrkrone läuft auf dem Vierkantrohr, so das das Bohrgestänge im Bohrloch verbleibt. Gebohrt wir bis zum Grundwasser. Die Bohrkrone wird mit Hilfe eines Seiles über die Umlenkrolle des Dreibockes herausgezogen. Tiefste Bohrung bis jetzt: 16 ,80 Meter (Aber was für eine Mühe!!!!)Die Adresse zum Erwerb dieses Bohrers auf Anfrage.







Ein stabiles Hanfseil 20 oder 30 Meter lang zum herausholen des Bohrgutes und Bedienung des Planschers.




Bohren

Es werden 2 Meter des Bohrgestänges zusammengeschraubt. Das Anfangsstück bildet das Vierkant mit Flügel. So kann sich das Bohrgestänge nicht schneller als der Bohrer ins Erdreich bewegen. Gebohrt wird mit einem Bohrer der Grösse 180 mm. So kann man später das Brunnenrohr genau und ohne Mühe einsetzen. Bitte keine Verlängerungen an den Bohrgriff befestigen.!! Das beschädigt das Bohrgestänge.Langsam und ohne Druck bohren.Bohrgestänge nachsetzen, bis zum Grundwasser bohren. Dann hält die Bohrspindel das Bohrgut nicht mehr.Wie Sie auf den Bildern sehen können, befördert die Bohrspindel auch grössere Steine. Ein vor- und zurückdrehen des Bohrers hat sich bewährt.




Einsetzen des Brunnenrohres


Für diese Variante des Brunnenbohrens haben wir 125 er KG Rohr verwendet. Die Gummis der Muffen werden abgeschnitten, das Rohr zusammen gesteckt und 8 x mit Blindnieten vernietet. Als Anfangsrohr haben wir ein 5 Meter Stück genommen,da das Grundwasser hier so bei 4-5 Metern ist. Das Rohr sollte ca. 1 Meter über dem Érdboden herausschauen.Nach dem nachrutschen des Rohres sollten immer 1-1,50 Meter lange Rohrstücken aufgesetzt werden, sonst ist die Arbeitshöhe zur Herausnahme des Plunschers zu hoch. Dabei ist immer die Höhe des Dreibockes ausschlaggebend.
1 Meter vor dem Ende des Rohres wir das Rohr auf eine Länge von rund 2 Metern mit einer 1 mm Flexscheibe im Versatz eingeflext, um später das nachfliesen des Wassers im Brunnen zu gewährleisten.







Gewichte

Damit das Rohr beim plunschen nachrutscht, werden Gewichte befestigt. Mit Hilfe einer umgebauten Rohrschelle beträgt hier das Gewicht der Flansche rund 200 kg. Man kann auch Eimer mit Kies o.ä. verwenden.







Als Plunscher wird ein handelsüblicher Plunscher Durchmesser 89 mm / 80 cm lang mit Gummiklappe verwendet.




Der Plunscher wird ins Bohrloch gelassen, (am Anfang wenn der Wasserstand im Brunnen noch zu gering ist, viel Wasser zuführen!!) und mit leichten Auf- und Abbewegungen im Bohrloch betätigt. Das Bohrgut füllt sich im Plunscher.

Sollten doch Steine nicht mit dem Plunscher herausgeholt werden können, so gibt es folgende Variante. Wir haben uns einen zweiten Plunscher gebaut. Oben eine Öse und unten einen alten Bohrer (ca. 20-40 mm) eingeschweisst. Zusätzlich angespitze Flacheisen wie auf dem Bild. Das hat bis jetzt jeden Stein zerstört. Einfach aus grosser Höhe ins Rohr fallen lassen.Sollte sich aber eine Gesteinsplatte unter dem Brunnenrohr befinden, dann (eigene Erfahrung!)Rohr raus, neues Glück. Oder man hat einen Bekannten, der zufällig eine 2 Meter lange Eisenbahnschiene zu Hause stehen hat!!




Als weiter Variante zum Plunschen wäre ein Kolbenplunscher. Geht meist besser und vorallem in grosser Tiefe sehr wirksam. Aber nur einen Plunscher besorgen,der zu händeln ist. Er wirkt wie ein Sauger und hat innen einen Gummikolben verstärkt mit Metall, wird auf den Grund des Bodens aufgesetzt und durch auf-und abbewegungen gefüllt. Im ausgezogenen Zustand sollte er nicht höher als 1,50 m sein, sonst ist das zu schwer.




Unsere Erfahrungen beim Brunnenbau ist ein Wasserstand von 4 - 5 Metern. Das ist ausreichend. Bei geringen Tiefen wird eine Pumpe mit 7 Meter Saugschlauch verwendet.(Wasserstand muss hierbei bei 4 Meter beginnen, da die Förderhöhe dieser Pumpen nur 8 Meter beträgt. Ansonsten handelsübliche Tiefbrunnenpumpen in einer normalen! Preislage.

Teil 2

Aufgrund von Bohrungen jenseits von 10 Metern haben wir unseren Bock mit einer Seilwinde ausgestattet, da das herausziehen des Bohrers in dieser Tiefe mit der zeit doch kraftaufwändig ist.Im Internet oder Baumarkt für ca. 80 Euro. Da diese Seilwinden nur über eine Kapazität von 10 Metern Seil verfügen,und dann abschalten!! haben wir uns ein zweites Seil von 20 Metern besorgt und eingebaut. Wichtig ist das entfernen des Zählwerkes welches nach 10 Metern abschaltet.




Sollte das Brunnenrohr doch mal nicht nachrutschen, so kann man sich mit dieser Variante und Seilwinde helfen. Einfach nur kurz herausziehen.Max. 10 cm.




Teil 3

Wir sind auf Grund der Tatsache,das Brunnenbohren kräftezehrend ist,Rückenschmerzen und eine schiefe Körperhaltung verursacht,auf folgende Idee gekommen. Vielen Dank an den netten älteren Herren, der erlaubte über seine Schulter zu schauen.
Ein alter Hase, ein ganz alter Hase.....der beim Brunnenbau mit allen Wassern gewaschen ist..........


Ja und nun sind wir wieder im Umbau der ganzen Anlage. Statt Plunscher mit Seil, soll das alles mit einem neuartigem Gestängeplunscher vollzogen werden. Ich glaube das gibt es noch nicht. Also in nächster Zeit (Ende August) sollte alles fertig sein.....

Erstmal haben wir die Seilwinde am Mast nach unten versetzt,um so besser arbeiten zu können.Sollte doch mal das Seil sich nicht richtig aufwickeln, kann man es jetzt gut steuern.Die Seilwinde ist zum Transport abnehmbar.Noch ein Hinweis!!Die Umlenkrolle am Dreibock sollte immer!! aus Plastik sein (kann man selbst drehen)da sich sonst durch das Stahlseil elektrische Ladungen aufbauen können.
















Teil 4


Weiterhin haben wir einen neuen Plunscher gebaut. Kein Plunscher mit Gummiklappe und Seil (nervig und mühsam) sondern aus Metall mit Metallklappe und Gestänge. Stahlrohr auf die gewünschte Wandungsdicke abgedreht.
















Die Metallklappe ist beweglich im Rohr befestigt und am Ende des Rohres befindet sich ein Anschlag. Es ist auf den Bildern gut zu erkennen.
Der Plunscher besitzt am oberen Bügel zwei Halterungen. Je eine für das Seil und eine für das Gestänge.


Teil 5

Das Gestänge wurde von uns neu entwickelt und besteht aus Messleitung. Das Gestänge muss leicht sein. Es ist zerlegbar in Stücken von 1,70 m und besitzt je an einem Ende eine Oese und einen Verbinder. Es wird mit gesicherten Schrauben verbunden.
Der Plunscher wird in der jeweiligen Länge mit Gestänge in das Rohr eingeführt und mit Auf - und Abbewegungen geplunscht. Beim herausholen mit Hilfe des Seiles kann das Gestänge abgeknickt neben dem Rohr zur Entleerung des Plunschers abgelegt werden.













Umbau des Mastes


Der Mast ist jetzt auf ca. 1m erhöht worden und zerlegbar.








Teil 6


Vorbereitung der Bohrung


Benötigt wird ein Loch 1m x 1m x 0,60 tief. Dann Mast aufstellen und Bohren. Wenn beim Bohren Grundwasser ereicht ist, dann KEG Rohr Durchmesser 150 oder grösser einsetzen, je nach Grösse des Plunschers. Bitte beachten! Das Rohr muss 0,50 m über Oberkante Loch herausschauen.
Dann Plunscher mit Gestänge hinablassen, die ersten Male bis mindestens 1,0 m Wasser vorhanden ist, reichlich Wasser zugeben. Auf das Rohr stellen. Plunscher kräftig auf und abbewegen. Das Rohr bis Unterkante Loch plunschen, d.H. Unterkannte Muffe. Dichtung des Rohres abschneiden. 1m Sück aufsetzten (somit schaut das Rohr immer 50 cm aus dem Boden und mann kann gut draufsteigen und insgesamt 1 m plunschen), vernieten, weiterplanschen bis ein Grundwasserspiegel von mindestens 4 m erreicht ist.









Bilder zum Einsatz des Plunschers werden nachgereicht..........

Teil 7

Baupläne / Zeichnungen



























Eigentlich das Ende.......

falls es noch ein paar Neuerungen gibt :-)))..........................wir melden uns ...


Bei Fragen: E-Mail zabelschneider@web.de

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